Samstag, 16. Juli 2011

Eine Erdbeere als Maskottchen..

.. und die Ria als Entertainer.

Der Freitagabend mit Silvia war wirklich toll und voller Spaß bei ihr zu Hause, auf der Fahrt nach Kerava und in und an dem Supermarkt :)
Gegen Mitternacht fand ich meinen Weg nach Hause und lud mit einem guten Schlaf meine Batterie für das Wochenende auf.

Samstag, 9.Juli:
Frisch geduscht und  aufgrund der hochsommerlicher Temperaturen bereits am Schwitzen fuhr ich nach Kerava zum Bahnhof, wo ich 9:30Uhr Tina´s Freundin Nadine vom Zug abholte. Gemeinsam traten wir den Weg nach Lahti an, stiegen in Tina´s charmanten Fiat Punto um und ließen GÜNTHER zurück.
Ein erste Stopp zum Mittagessen war in Mikkeli. Die Sonne prasselte und die einzige Klimaanlage im Auto waren die geöffneten Fenster, aber die Insassen waren einfach total cool ;)

 unser Trip-Maskottchen



In Savonlinna angekommen schauten wir uns die Festung zuerst von außen und dann mit einer wirklich guten geführten Tour von innen an.

die kleinste Orgel der Welt :)


Dann führte uns unser Weg zur größten Holzkirche Finnlands nach Kerimäki, welche leider schon geschlossen war.

Am Hafen in Savonlinna hatten wir ein Abendessen und einen letzten Blick auf die Burg, bevor wir nach Joroinen zu unserem Hotel fuhren..


Obwohl das Zimmer nicht erfüllte, was der Preis versprach, waren wir froh zu liegen und quasselten uns langsam in den Schlaf.

Sonntag, 10.Juli:
Es war warm und stickig, als wir erwachten und die Müdigkeit war einfach nicht zu vertreiben. Das ausgiebige Frühstück half ein wenig und schließlich fuhren wir nach Rantalsami. Mit einem kleinen, eigentlich privaten, Boot fuhren wir zum Linnansaari Park auf einer Insel. Unser Kapitän war ein lustiger Herr mittleren Alters, der an diesem Tag auch seine Familie für einen Ausflug mit an Board hatte. Nadine, Tina und ich saßen auf der Spitze des Bootes und fühlten uns richtig gut..


 Seekopfadler in der Luft und sein riesen Nest auf dem Stein

festgebunden für die Überfahrt




Auf der Insel angekommen wurde mit einem Eis noch ein wenig Energie getankt und dann machten wir uns auf eine Inselerkundungstour über Stock und Stein, würden von Mücken und anderen Plagegeistern angestochen und gebissen und kamen ordentlich ins Schwitzen.
Bis zu einem "Campingplatz" durchstriffen wir den dichten Wald nahezu pausenlos.






Wasser, Brot, durchatmen und Wanderposer-Bilder machen und wir traten die letzten beschwerlichen 700m bergauf an. Auf dem Aussichtsfelsen belohnten wir uns mit einer Schale Erdbeeren und staunten über den Nationalpark.

Wir wurden von unserem Boot an einem anderen Hafen abegholt und sausten schließlich wieder über das Wasser zurück zum Ausgangspunkt. Zum Abschied gab es eine Umarmung vom Kapitän und wir machten uns auf den (schnellen) Weg nach Imatra über die Panorama-Straße Richtung Punkaharju. 


Tina unsere Fahrerin

Ria als Entertainer

Wir wollten uns in Imatra die Schleußenöffnung anschauen, welche laut Reiseführer in den Sommermonaten immer um 7 abends stattfindet. Obwohl wir pünktlich um 7 da waren, waren wir eine Stunde zu spät. Das war wirklich Schafe! 
Bei Lappeenranta aßen wir zu Abend und erreichten ein paar Stunden später auch Lahti. Nadine und fuhren mit GÜNTHER wieder nach Kerava und schließlich landete auch ich irgendwann fix und fertig in meinem Bett. 
Insgesamt haben ich von Samstagfrüh bis Sonntagabend circa 950km im Auto gesessen :) .. also wirklich viel gesehen.
Danke Mädels für den super Roadtrip und ein besonderes Dankeschön an Tina, die alles so super organisiert und sich mütterlich um ihre Mitfahrer gekümmert hat.

Montag, 11.Juli:
Der Tag begann spät und ordentlich neben der Spur. Um 11 pellte ich mich aus dem Bett, aber wirklich wach war ich noch nicht. Innerhalb von 30min gab es Frühstück und Mittagessen. Dann ging ich duschen, kam langsam zu mir und wurde schließlich von Mikko nach Tuusula chauffiert, wo ich mich mit Silvia an der Bushaltestelle traf. Mit viel Geschnacke und guter Laune rollten wir nach Helsinki und blickten einem schönen Nachmittag und Abend entgegen.
Am Kamppi angekommen nahmen wir uns vor, zum Hafen zu laufen, blieben aber bereits nach wenigen Metern im "ONLY"-Laden hängen und da wurde dann auch ein wenig geshoppt.. Ich habe mir endlich einen Strohhut gekauft, nach dem ich schon so lange suche :) Juhuu!
Schließlich fanden wir doch noch den Weg zum Hafen, wo der Markt gerade im Abbau war und das ersehnte Essen ausfiel. Im H&M wurde dann der Appetitt unterdrückt und um 7 trafen wir uns schließlich mit Tina und Nadine an der Markthalle. Aus meinem Marco Polo-Reiseführer (hab ich vor meiner Abreise übrigens von meiner lieben Maria geschenkt bekommen) bekam ich die Empfehlung auf ein gutes und günstiges Restaurant namens "Sea Horse", welches wir mit Stadtplan bewaffnet zu suchen begannen. Wir fanden es und gingen weiter bzw mehr oder weniger zurück und hatten ein fantastisches Abendessen mit toller Atmosphäre in der Iguana Bar.

Tina fuhr mich nach Hause und Silvia zu ihrem Fahrrad. Da ich ein Lonkaro getrunken hatte und in meinen neuen Hut verliebt war, kam Partystimmung auf, als ich zu Hause ankam. Meine Gasteltern fanden es lustig, aber genervt habe ich sicherlich auch ein bisschen, als ich Mikko auf dem Weg ins Bett zuquatschte. Ich wollte nicht ins Bett, ich war viel zu aufgekratzt, also setzte ich mich mit meinem Hut vor den Computer und nervte die Leute, die im Skype online waren :)

Dienstag, 12.Juli:
Mein vorletzter Arbeitstag begann um 9 und der anfängliche Regen passte zu meiner Stimmung. Ich musste den ganzen Tag immer wieder weinen, wenn ich an meine heranrasende Abreise dachte.
Am Vormittag fuhren Eero, Minnami, Santtu und ich mit GÜNTHER zum Check
Der Tag verlief noch ein wenig durcheinander, da meine Gastfamilie mitten im Umzug steckt. Das Haus wird leer und einige Arbeiten innen und außen werden erledigt. Es ist ein komisches Gefühl, denn auch ich fühle mich hier zu Hause und möchte nicht ausziehen!
Santeri war ein wenig launisch, welches sich auch beim Baden bemerkbar machte..


Mittwoch, 13.Juli:
Da ich die Nacht zuvor nicht schlafen konnte, war ich bereits am Morgen übermüdet, konnte mich aber eigentlich ganz gut zusammenreißen.
Mit dem Gedanken, dass das mein letzter Tag mit Santtu werden würde, konnte ich mich nicht richtig anfreunden, aber ich genoss die Zeit so gut es ging.

Ich versuchte früh ins Bett zu gehen, denn am nächsten Tag wollte ich fit sein, wenn meine liebe Therri ankommen würde.
Zu den Folgetagen wird es einen extra Blogeintrag geben, welcher vielleicht vor meiner Ankunft nicht mehr fertig wird, aber nachträglich auf jeden Fall seinen Platz erhält.


Noch 5 Tage und dann hat mich das gute Dresden wieder..
.. ein Auge weint, ein Auge lacht.

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