Freitag, 17. Juni 2011

It´s magic!

.. Roadtrip der Extraklasse!

Die Fahrt ging von Tuusula in Richtung Turku und weiter auf die Insel Pargas, wo wir auf die Schärenringstraße (Saariston Rengastie)trafen.  





Die erste Brücke wurde überquert und es sollten noch 10 weitere und zusätzlich 9 Fähren folgen.. Whooop- hier kommen Silvia, Ria und GÜNTHER!!!
Wir hüpften von Insel zu Insel. Nach Pargas überquerten wir das Wasser..

.. mit der Fähre nach Nagu.

Kiitos!

GÜNTHER kann schwimmen :)

Auf der nächsten Insel- Korpoo- machten wir eine Mittagspause mit Obstsalat und Sonnenbad..



Da haben wir dann wohl zu lange die Hafensonne genossen, denn als wir an der Fähre nach Houtskär ankamen, hatten wir wahrscheinlich gerade eine verpasst. Ungefähr 50 Minuten schmolzen wir in der kochenden Hitze und unser Gehirn planschte im lauwarmen Wasser. Was passiert, wenn das Gehirn weich wird?- Richtig, man kommt auf komische Ideen! So kam es, dass Silvia und ich mit Bonaparte "I can´t dance" und außergewöhnlichen Tanzeinlagen die Warteschlange der Fähre unterhielten :) Sehr lustig und einfach nur maaaaagic!

Die Zeit verflog und so war es bereits früher Abend, als wir auf der Insel Iniö ankamen. Nach unentschlossenem Rumkurven, schlugen wir auf dieser verlassen wirkenden Insel unser Zelt auf. Ein schön gelegener Campingplatz am Hafen ermöglichte uns einen magischen Abend. 


Wir durften unser Zelt direkt am Hafen aufstellen, da wir sowieso fast alleine waren. 


Es sieht aus, wie das kleinste Zelt der Welt und zu zweit fühlt es sich auch ein bisschen so an, dennoch waren wir zufrieden mit unserer leuchtend gelben Unterkunft.

zwei Glückskekse auf Iniö

It´s magic!

Der Sonnenuntergang war traumhaft und obwohl es noch nicht dunkel war, zogen wir halb eins die Reißverschlüsse unserer Schlafsäcke zu.

Samstag, 11.Juni:
Durchgebraten fiel ich aus dem Zelt und erfeute mich an der vergleichsweisen kühlen Luft. Da saß ich auf der Bank in Jogginghose, mit "out-of-bed-hair" und ein mit alten Menschen vollbeladener Reisebus fuhr an den Hafen ran. Alles klotzte auf uns und unser gelbes Zelt, als ob wir die letzten Assi´s wären. Vollkommen egal! Das Problem war nur, dass gefühlte 100 Leute die einzige Toilette für gefühlte 100 Stunden in Anspruch nahmen.
Um 10Uhr realisierten wir beim Frühstück, dass es zu knapp würde, wenn wir die 11Uhr-Fähre nach Kustavi nehmen wöllten. Die nächste sollte 15:40Uhr abfahren. Tja Pech gehabt, da mussten wir eben baden gehen und im Bikini am Hafen rumhängen. Entspannung und Genuss pur!
Ganz entspannt wurde geduscht und alle sieben Sachen wieder ins Auto geladen und schließlich fuhren wir weiter auf der Saariston Rengastie. 

 Da durfte ich mal Beifahrer sein :)

Bis Naantali zogen wir nahezu pausenlos durch und der Tag schien sich schon wieder dem Ende zu neigen. 
Ein Eis und ein kleiner Rundgang gaben uns einen guten Überblick der kleinen romantischen Stadt.












Gegen 8 traten wir den Weg nach Turku an.
Ohne zu wissen, wo wir die Nacht verbringen würden, genossen wir erstmal die Abendstimmung am Aurajoki (Fluss in Turku).
In einem chinesischen Restaurant baten wir um einen Toilettengang und da machten wir uns frisch und warfen uns ein wenig in Schale, bevor wir in einem der zahlreichen Amarillo´s ein Abendessen genossen. Dort hatten wir uns dann so verquatscht, dass es mittlerweile nach Mitternacht war und wir somit die Suche nach einem Campingplatz begannen. Ruissalo ist nicht weit von Turku entfernt und soll zudem noch einen guten Campingplatz haben. Wir schlugen unser Zelt auf teurem Boden auf und krochen frustriert über Preis und unerfüllt vom Abend ins Zelt. Die Vögel gaben uns ein anfangs nerviges, aber amüsantes Konzert. In den Höhen der Bäume wurde, laut unseren Ohren, geschossen, gestorben und gelacht.. Kirchernd fielen wir in einen tiefen Schlaf.

Sonntag, 12.Juni:
Am Morgen verließ ich wieder schweißgebadet das Zelt und unser erste Weg führte uns in ein Café und schließlich zum Strand, wo wir dann auch irgendwie den halben Tag vertrödelten, genossen und kein einziges Bild machten.
Irgendwann rafften wir uns dann doch zum Duschen und Turku-Sightseeing auf. Die Sonne schlug uns die Hitze ins Gesicht und so schleppten wir uns mehr oder weniger kraftlos durch die Kulturstadt 2011.


Sauna in der Box!

Aurajoki

 "Abo" ist die unlogische, schwedische Übersetzung von "Turku"



Diese Kunst soll das Gleichgewicht zwischen Mensch und Tier im Ostsee-Raum darstellen.. aha!

die Kathedrale von Turku



für meinen Opa Siggi

Nach einem Spaziergang zu einem "Schiff-Restaurant" gönnten wir uns noch eine leckere große Pizza und traten schließlich den Heimweg an. Der Plan war, dass wir uns noch das Turku Schloss anschauen, aber das lud äußerlich nicht zum reinschauen ein.
Es war ein wirklich toller Roadtrip! Wir hatten viel Spaß, gute Gesprächthemen und das was wir erlebt und genossen haben, kann uns keiner mehr nehmen..

It was magic!

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