.. waren die Worte, die mir meine Besserung verschafften.
Am Montag (13.Juni) kehrte der Alltag zurück. Mein Tag begann um 8 mit einem freundlichen Quieken von Santeri. Das Wetter hatte in der Nacht eine extreme Wendung genommen. Nachdem am Wochenende schweißtreibende 30 Grad und mehr waren, schockierte der Montag mit nassen 12 Grad. Dies schlug sich auf Kreativität und Aktivität von meinem kleinen Sonnenschein und mir aus. Der Tag verlief normal, süße Momente hielten mich bei Laune und knappe Sachen wurden beim Nachmittagsspaziergang gegen lange Hose und Regenjacke eingetauscht. Naja was soll´s!?
Der Dienstag verlief ähnlich, aber dennoch ist jede Minute mit Santeri kostbar und eine Belohnung für mich!
Eine lustige Begebenheit gab es bereits am Vormittag. Ich war nur mal kurz "abwesend" und zack war der Kleine weg. Ich suchte ihn im ganzen Haus und wurde in meinem Zimmer fündig..
Der kleine Kasper ist wirklich gern in meinem Zimmer, weil er mich so sehr mag.. und vielleicht auch, weil da ein paar seiner Spielsachen sind.
mit unschuldigem Blick macht er sich davon :)
.."oh wie süüüüüß!"..
Mittwoch, 15.Juni:
Nach Feierabend tauchte Silvia hier auf und gemeinsam gingen wir unseren Shopping-Gelüsten im "Jumbo" nach. Wir waren beide erfolgreich und mit einem Grinsen verließen wir das Einaufszentrum.
Freitag, den 17.Juni, hatte ich ausnahmsweise mal nicht frei, aber das machte mir gar nichts, denn Santeri weiß es, mir einen schönen Tag zu verschaffen. Außerdem hatte ich früh Feierabend.
"Hör mir zu, wenn ich dir erzähle, wie gut mein Keks schmeckt, den ich von Ria bekommen habe!"
"Willst du mal probieren?"
Ich begab mich zum Duschen und eine schwierige Frage stand im Raum: Was soll ich am Abend anziehen?.. Gegen 16:30Uhr traf Tina bei mir ein und half mir ein wenig bei dieser Entscheidung.
Gemeinsam mit Minnami, ihren Eltern und Jukka fuhren wir nach Helsinki und erlebten Veera in einem kleinen Konzert..
Im Anschluss trafen wir uns noch mit Silvia und Robyn, doch die Runde löste sich schneller auf, als geplant, denn mir ging es ganz plötzlich ziemlich schlecht. Mit Tina fuhr ich nach Hause und während Silvia und Robyn wahrscheinlich die Nacht ihres Lebens erlebten (geniale Geschichten hab ich gehört), schlummerte ich im Auto ein. Zu hause angekommen wählte ich den ersten Weg ins Bad und ließ mir den Abend durch den Kopf gehen. Eine Schüssel und Wasser fanden neben meinem Bett Platz und bevor ich ins Bett fiel, bekam ich eine tröstende Umarmung von Mikko mit den Worten "poor daughter!" :)
Am nächsten Morgen ging es mir zum Glück besser. Meine Gastfamilie machte sich auf dem Weg zu einem "Orientierungslauf-Festival" und Tina und ich hatten, bei wechselhaften Wetter, einen faulen Tag im Haus allein. Ich war ganz froh, dass ich nicht alleine war, denn mein Zustand schwankte immer mal wieder.
Die einzigen Aktivitäten, die wir hatten waren: zum Supermarkt mit Auto fahren und Schokolade kaufen, Hase Nopsu füttern und Müll in die Mülltonne bringen. Nagut wir waren auch spazieren, bestimmt insgesamt 500m :) ..
Der Sonntag wurde aufgrund des anstrengenden Vortages mit Ausschlafen begonnen. Das Wetter lud nur alle halbe Stunde zum rausgehen ein und deswegen entschied ich mich Pancakes zum Frühstück zu machen. Es gab leider keine!- Nur sowas, was gern Pancakes wären und irgendwie an Pfannkuchen erinnerten. Irgendwann setzten wir uns einfach ins Auto, fuhren los und ich zeigte Tina "meine Gegend". An diversen Seen/"Aussichtspunkten" wurde auch mal angehalten und schließlich holten wir meinen Gastvater vom Bahnhof in Kerava ab.
Gestern (Montag, 20.Juni) war Santeri nicht gut drauf und somit bekam ich die volle Ladung schlechte Laune ab. Wir versuchten trotzdem das Beste aus dem Tag herauszuholen, auch wenn das Wetter wieder wechselhaft war.
Nach Feierabend fuhr Minnami mit mir zum Arzt. Die Ärztin war sehr nett, untersuchte mich ein wenig grob und entließ mich mit einem Rezept für Tabletten für 4 Wochen und der Diagnose: zu viel Magensäure im Magen. Innerhalb 30 Minuten war ich über 60€ los, die ich hoffentlich von der Krankenkasse wiederbekommen werde. Ich bin nun wirklich erleichtert, dass ich etwas habe, was mir helfen wird. Später traf ich mich für ein längeres Stündchen mit Silvia am See beim Sportzentrum, da ich einfach nochmal raus musste..
Heute ist Dienstag, es ist bereits Abend und ich sitze auf meinem umbequemen Hocker im Zimmer und versuch mit letzter Kraft diesen Blogeintrag fertig zu stellen. Ich bin sehr müde und werde nach einer Dusche ins Bettchen kullern, wo ich bis morgen früh Kräfte und Freude für einen neuen Tag mit meinem kleinen Engel Santeri tanken werde. Natürlich ist Santeri nicht "meine", aber tagsüber, wenn Minnami und Mikko nicht da sind, dann gehört er irgendwie mir und er weiß einfach, mein Herz immer wieder zu erweichen.. Ich kann jetzt schon sagen, dass mir Minnami, Mikko und Santeri fehlen werden und deswegen werde ich meine letzten 4 Wochen hier genießen, bevor mich Dresden für mindestens ein Jahr wiederhat.
Gute Nacht Welt!
Gute Nacht Welt!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen